Einheimische Brüder international wieder auf dem Stockerl

Am 03.06.17 fand in Straßwalchen wieder das stark besetzte 23. Int. Pfingstturnier statt. Die Klasse dieses Turniers zeigt schon die Anzahl der Nationen. Aus sieben Ländern wurden Kämpfer nach Oberösterreich geschickt. Die einheimischen Brüder Lukas Wiedemann (TSV Teisendorf) und Elias Wiedemann (SV Saaldorf) konnten wieder beeindruckend auf sich aufmerksam machen.

Elias Wiedemann startet in seinem ersten U10 Jahr in der Gewichtsklasse -27kg und musste sich mit 13 weiteren Gegner auseinander setzen. Für seinen ersten Kampf zog der Kämpfer aus Saaldorf gleich ein schweres Los. Paul Bosch vom PSV Salzburg - einer der erfolgreichsten Judoka im Land Salzburg -stand Wiedemann gegenüber. Die Beiden kennen sich gut und so war die Begegnung sehr ausglichen. Wiedemann konnte einen Rückstand ausgleichen und der Kampf wurde im "GoldenScore" entschieden. Die nächste Wertung oder Bestrafung entscheidet über Sieg oder Niederlage. Konzentriert erarbeitete sich der Saaldorfer eine Wertung und konnte diesen Kampf für sich entscheiden. In der zweiten Begegnung gegen den Judoka Mandt aus Burgkirchen-Schwand kämpfte Elias Wiedemann souverän und gewann klar mit 2 Wazari-Wertungen. Im Kampf um den Einzug ins Finale unterlief dem jungen Sportler ein kleiner Fehler, den Stefan Stögmann vom ASKÖ Reichraming zu einer Festhaltetechnik nutzte und Elias Wiedemann leider eine Niederlage einbrachte. Doch aufgeben ist keine Option. Im kleinen Finale um den dritten Platz stand wieder ein alter Bekannter Elias Wiedemann gegenüber. Lazar Miljkovic vom PSV Salzburg, der beim letzten Aufeinandertreffen der Beiden gewann, hatte keinen Hauch einer Chance. Konzentriert im Griffkampf und mit drei blitzschnellen Wurftechniken entschied Wiedemann den Kampf für sich und sicherte sich somit einen hervorragenden 3. Platz

Lukas Wiedemann
startete in der U12 -38kg mit 17 weiteren Judoka aus 4 Nationen. Der Judoka des TSV Teisendorf ergattere zum Start ein Freilos. In der zweiten Begegnung stand der Wiener Max Brader auf der Matte. Ruhig und taktisch sehr gut eingestellt machte der Teisendorfer kurzen Prozess und gewann vorzeitig mit seiner Spezialtechnik dem Morote Seoi Nage (Schulterwurf). Gegen den späteren Sieger des Turniers Maximilian Chraighero vom UZJ Mühlviertel tat sich Wiedemann sehr schwer. Die Folge war eine Wurfwertung mit anschließender Haltetechnik für den Österreicher. Nun stand eine längere Trostrunde für Wiedemann auf dem Programm. Aber gemäß dem Motto der Brüder: " Ich verliere nie! Entweder ich gewinne, oder ich lerne." fing sich Lukas Wiedemann wieder recht schnell und gewann wieder vorzeitig mit einer Wurf- und Hebeltechnik gegen den Italiener Denis Pezzetta vom Judo Kuroki Tarcen. Auch Matthäus Naefe vom Traditionsverein TSV Großhadern fiel nichts ein. Der Teisendorfer hatte im letzten Jahr sehr viel gelernt und die Ruhe in seinen Kämpfen gefunden. Souverän wartete Lukas auf seine Konterchance, hob den Münchner aus und donnerte ihn in die Matte. Ippon und Sieg für den Teisendorfer Judoka. Im kleinen Finale um den dritten Platz wartete nun der starke Elias Mayr aus Kufstein auf den Teisendorfer. Zunächst schien der Kampf ausgeglichen. Doch nach und nach übte Wiedemann mehr Druck auf den Kufsteiner aus und konnte sich eine kleine Wertung erarbeiten. Diese wurde in Ruhe über die Zeit verteidigt und somit wurde auch Lukas Wiedemann in dieser sehr starken Gewichtsklasse sensationeller Dritter!

Daniel Brunnauer vom TSV Teisendorfer, der für den oberbayerischen Judokader startete, musste leider im ersten Kampf eine Niederlage einstecken und war aus dem Turnier ausgeschieden.

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