An diesem Sonntag fand die erste Runde des Nachwachscup des Salzburger Judobunds für die U10 bis U16 in Bischofshofen statt. Unter den 208 Teilnehmern starteten die beiden Judobrüder Elias und Lukas Wiedemann vom TSV Teisendorf als einzige Deutsche. Überraschend stark war dieses Turnier besetzt.

Elias Wiedemann hatte es in der U10 -30kg mit 8 weiteren Kämpfern zu tun. In der ersten Begegnung bekam es der Kämpfer des TSV Teisendorf mit dem robusten Rettenbacher von der Judoschule Sankura aus Salzburg zu tun. Durch den starken Griff des Salzburger handelte sich Elias 2 Strafpunkte ein. Bei einer dritten Bestrafung wäre der Kampf verloren gegangen. Elias kam aber immer besser zurecht und konnte mit zwei Wazari Wertungen den Kampf für sich entscheiden. In der zweiten Runde stand Elias Wiedemann nun Johann Schindwald von der JU Flachgau gegenüber. Der aggressive Flachgauer ging gleich zu Anfang mit einer Wazari-Wertung in Führung. Doch Elias ließ sich nicht beirren und kämpfte sauber um seinen Griff und konnte wieder zwei Wazari zu einem Ippon für sich addieren. Im Halbfinale fand Elias aber dann seinen Meister in Johannes Schlick vom Judoclub Lungau. Der Lungauer stellte sich Elias genau so hin, wie er ihn haben wollte und warf in perfekt mit einem Hüftrad. Somit stand der junge Judoka vom TSV Teisendorf im kleinen Finale und konnte dort sich über die Zeit mit einer Wazari- Wertung gegen den Erstrundengegner Rettenbacher den dritten Platz sichern.

Sein Bruder Lukas Wiedemann kämpft sein erstes Jahr in der U14 - 42kg. Obwohl auch Lukas viel in Österreich kämpft, standen auch ihm sechs neue Gesichter gegenüber. Leider musste Lukas den ersten Kampf gegen den späteren Sieger Moritz Gruber von der JU Flachgau mit zwei Wazari abgeben. Nun hieß es alle weiteren Kämpfe zu gewinnen und noch im  Rennen zu bleiben. Im zweiten Kampf stand dem Teisendorfer Elias Eichhorn vom ASV Salzburg gegenüber. Der Kämpfer des ASV hatte gegen Lukas aber nichts entgegenzusetzen. Man merkt, dass der Kämpfer des TSV Teisendorf durch das zusätzliche Training in der Erwachsenen-Mannschaft einen großen Schritt im Griffkampf gemacht hat. Eichhorn musste sich immer um neue Griffe kümmern und konnte so keinen Druck aufbauen. Das nutze Lukas zweimal blitzschnell mit Ko-Uchi-Gari und Tsuri-Komi-Goschi aus. In dritten Kampf ging es nun um den Einzug ins Halbfinale. Der Gegner aus Bürmoos, Paul Straßer durfte nicht unterschätzt werden. Der Kampf gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Beide Kämpfer erzielten eine Wertung. Lukas Wiedemann konnte aber schließlich mit einem Festhalter diesen Kampf für sich entscheiden.
Im Halbfinale wartete nun der Erste des anderen Pools auf den Teisendorfer. Robert Rettenstein vom ESV Sanjindo hatte seinen Pool dominiert. Von seinem Adneter Trainer Matthias Singer bekam Lukas die letzten Instruktionen. Man wolle die schnellen Wurfansätze nach Vorne von Rettenstein mit der beliebten Ure-Nage Technik des Teisendorfer kontern. Binnen 5 Sekunden nach Freigabe des Kampfes kam auch schon der erste Angriff vom Salzburger. Diesen konterte Lukas wie besprochen - doch Rettenstein drehte sich rechtzeitig auf den Bauch. Beim zweiten Angriff ließ Rettenstein nun seine Klasse aufblitzen und setze den Angriff nach Vorne nur als Finte ein, wartete auf den Konter von Lukas und warf diesen dann klar mit einem Beineinhängen auf den Rücken. Somit musste sich auch Lukas mit dem dritten Platz begnügen. Kurz darauf meinte der erfahrene Kämpfer von Teisendorf, dass er den dritten Platz doch in der enorm starken Konkurrenz gewonnen habe.

Wie ist das Motto der Brüder noch einmal: "Ich verliere nie - entweder ich gewinne, oder ich lerne"   

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